Am Donnerstag, dem 19.06.08, wurden traditionsgemäß die Ergebnisse des Kurses „Darstellendes Spiel“ in der Gaststätte „Harlekin“ vor Publikum präsentiert. So wurden in diesem Jahr Szenen aus Werken von Böll, Genet und Brecht gezeigt, die während des Semesters von den Studierenden des Lehrgangs 40 in Eigenregie erarbeitet wurden.
Bertolt Brecht: „Baal“ (1920): „Baal? Was ist er eigentlich?“ „Vor allem: Mörder. Zuvor Varieteschauspieler und Dichter. Dann Karussellbesitzer, Holzfäller, Liebhaber einer Millionärin, Zuchthäusler und Zutreiber.“ „So ein Mensch hat gar keine Seele. Der gehört zu den wilden Tieren.“ Baal, ist eine unersättlich, diesseitige Gestalt! Und Du ? |
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Jean Genet: „Der Balkong (!)“ (1957): Das Stück spielt im Freudenhaus einer Stadt, in der der Pöbel sich in Aufruhr befindet. In dieses Haus der Illusionen kommen die Kunden, um sich in geliehenen Gewändern in die Gestalten zu verwandeln, die sie sein möchten. Als der Königspalast in Flammen steht, geht es um die Erhaltung der Illusion … |
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| Am Ende der Aufführung dankte die Schulleiterin den stolzen und gleichzeitig erleichterten Studierenden und überreichte jedem eine Rose. | |
Becker