Da das Hessenkolleg seit kurzer Zeit eine Druckerpresse besitzt, ist es jetzt möglich verschiedene künstlerische Drucke herzustellen. Es fanden zwei Einführungsveranstaltungen statt, die Lehrer und Studierende mit der Technik des Druckens vertraut machten und gleichzeitig expressive Gestaltungsmöglichkeiten vermittelten. Der Materialdruck ist eine Zufallstechnik, die aber sehr gut geeignet ist, die technischen Varianten des Hochdrucks zu erlernen und zu experimentieren.
Im zweiten Schritt wurden Linoldrucke nach eigenen Entwürfen hergestellt und in verschiedenen Ausführungen gedruckt.
Da das Kollegium ( speziell die Deutsch-Lehrer, in Verbindung mit dem "Goethe-Tag") besonders an der Illustration von Texten interessiert war, bot es sich an, eine Druckart zu wählen, die schnell zu Ergebnissen führt, keinen allzu großen Materialaufwand erfordert und technisch nicht zu kompliziert ist. Sie fertigten Linoldrucke zum Teil in Verbindung mit Texten an, die zum "Goethe-Tag" ausgestellt und auch verkauft wurden. |
Es meldeten sich 16 Studierende für den Druck- Kurs an, so dass die Gruppe zunächst geteilt werden musste. Leider kamen dann gehäuft die Klausuren dazwischen, so dass der Kurs immer mehr schrumpfte. Damit der Zeitaufwand nicht zu groß wurde, arbeiteten die Studierenden auch zwischendurch alleine. Am 13.2. war die Vorbesprechung, ab diesem Zeitpunkt wurden jeden Dienstagnachmittag 2-3 Stunden im Kurs gearbeitet. Insgesamt waren es 7 Nachmittage, bis alle Studierenden mit ihren Drucken fertig waren.
Das Interesse war bei einigen Teilnehmern sehr groß; sie beschafften sich selbst noch zusätzliches Material und arbeiteten das meiste zu Hause. |
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Alle Teilnehmer können jetzt einen Hochdruck mit Linol anfertigen, kennen die technischen Details und wissen, auf was es bei der Gestaltung ankommt. Jeder hat mindestens 2 Linoldrucke angefertigt, davon einen mit Schriftgestaltung. Technisch sind einige der Arbeiten sehr überzeugend ( sogar Mehrfarb-Drucke wurden gefertigt). Künstlerisch müsste jetzt noch weiter gearbeitet werden, zumal die Studierenden im Allgemeinen sehr unsicher und auch ungeübt im Entwerfen und kreativem Experimentieren sind.
Eine Grundausstattung an Werkzeug und Material für Linoldruck wurde angeschafft. Die Studierenden übernahmen die `Organisation` von Papier und allen Materialien für den einführenden Materialdruck
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